Anpacken für Völklingen! Unser Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2019

Anpacken für Völklingen! – unsere Stadt ist es wert!

Unsere Themen in aller Kürze: Unsere Ziele 2019 – 2024


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Zukunftsvision Völklingen: Leben mit allem, was dazu gehört!

Völklingen mit seinen zehn Stadtteilen, von denen einige im Grünen liegen, hat viele Facetten: Unsere Stadt bietet Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten, ist Bildungs- und Gesundheitsstandort, bietet viele Naherholungsmöglichkeiten und hat ein gutes Angebot an Freizeitaktivitäten.

Aus diesem Potential wollen wir schöpfen und Völklingen zu einer attraktiven Wohnstadt machen, für junge Familien ebenso wie für Ältere, mit preisgünstigen Mieten, mit guter Verkehrsanbindung nach Saarbrücken und in das übrige Umland. Die Voraussetzungen sind gut, aber wir müssen noch weitaus mehr tun, um Gastronomie, Einzelhandel, Kultur, Freizeitmöglichkeiten und generationenübergreifende soziale Einrichtungen auszubauen und weiterzuentwickeln. Hierzu gehört auch ein modernes, repräsentatives Kultur- und Veranstaltungszentrum in der Innenstadt, das auf der Fläche des Restkaufhofgeländes seinen Platz finden könnte.

Wir als CDU Völklingen mit unseren Mandatsträgern in Stadtrat und Ortsräten werden in diesem Sinne gemeinsam mit Bürgermeister Christof Sellen und mit allen verantwortungsbereiten politischen Kräften dafür sorgen, dass es in Völklingen weiter voran geht!

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Trotz Schuldenbremse in die Zukunft Völklingens investieren, keine Erhöhung von Steuern und Abgaben, Abschaffung der Ausbaubeiträge!

Ausgabenkürzungen und Einnahmeverbesserungen, so schmerzhaft sie auch im Einzelfall sein mögen, mildern nicht nur die Schuldenlast, sie schaffen auch wichtige  finanzielle Spielräume, um in Zukunftsprojekte investieren zu können. Dazu gehören etwa Schulen, Sport- und Veranstaltungshallen, Sportanlagen, kommunale Wohnungen und Verwaltungsgebäude als auch Infrastrukturprojekte, die unsere Stadt für Einwohner und Gäste attraktiver machen. Dennoch können zur Finanzierung dessen Grund- und Gewerbesteuer nicht endlos immer weiter erhöht werden! Gerade bei der Grundsteuer sehen wir das Ende der Fahnenstange erreicht, deshalb will die CDU durch Umschichtungen im Haushalt und eine nachhaltige, auf die Bedürfnisse und Leistungsfähigkeit der Stadt ausgerichteten Ausgabenpolitik weitere Grund- und Gewerbesteuererhöhungen verhindern! Eine Entlastung der Bürger halten wir auch bei den Ausbaubeiträgen für notwendig, weshalb wir analog zum Vorgehen anderer Bundesländer auch für das Saarland die Abschaffung von Straßen- und Gehwegeausbaubeiträgen wollen!

Völklingen braucht  – wie andere Kommunen auch – endlich finanzielle Unterstützung und Entlastung von Land und Bund!

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Demographische Entwicklung bewältigen, Generationen zusammenführen!

In den nächsten Jahrzehnten wird sich das Zahlenverhältnis zwischen der jungen und der älteren Generation auch in unserer Stadt nachhaltig verändern und die Bevölkerungszahl weiter zurückgehen. Wir werden bei allen größeren kommunalen Vorhaben der demographischen Entwicklung und der Nachhaltigkeit auch finanziell Rechnung tragen und zugleich die örtliche Politik auf die Bedürfnisse eines wachsenden Anteils von älteren Bürgern ausrichten, ohne die junge Generation zu benachteiligen.

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Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit gewährleisten!

Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit sind von großer Bedeutung für die Attraktivität sowie die Wohn- und Aufenthaltsqualität einer Stadt! Die notwendige Durchsetzung von Recht und Ordnung mit allen der kommunalen Verwaltung und der Polizei zu Verfügung stehenden Mittel muss deshalb beinhalten:

  • das konsequente Vorgehen gegen sicherheitsgefährdendes Verhalten im fließenden und ruhenden Verkehr,
  • verstärkte Maßnahmen gegen illegale Müllentsorgung sowie auch der Einsatz von Videoüberwachungsanlagen an besonders gefährdeten Orten in Innenstadt und Stadtteilen
  • personelle Verbesserungen beim Kommunalen Ordnungsdienst und Verbesserungen bei der Zusammenarbeit mit privaten Wachdiensten,
  • verstärkte Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Polizeiinspektion Völklingen und dem Ministerium für Inneres, Bauen und Sport in allen Sicherheitsfragen,
  • Anpassung von Gesetzen und Verordnungen an die aktuellen Erfordernisse, wo geltendes Recht etwa der Videoüberwachung entgegensteht, durch Zusammenwirken mit den zuständigen Gremien und Behörden.

Wir setzen uns für die Verabschiedung eines  „Wohnungsaufsichtsgesetzes“ ein, um Mindeststandards für Wohnraum zu definieren und Missständen in Wohnungen entgegenzuwirken.
Denn in den letzten Jahren gibt es auch in Völklingen eine Entwicklung, bei der „Schrottimmobilien“ zu minderwertigem Wohnraum umgewandelt und an Menschen, die beispielsweise als Zuwanderer aus Osteuropa zu uns kommen, vermietet werden. In diesen Wohnungen fehlen teilweise Heizung, Belichtung und Belüftung aber auch eine sichere Stromversorgung  und eine funktionierende sanitäre Ausstattung. In extremen Fällen herrschen in den Wohnungen gesundheitsgefährdende Zustände durch Schimmelbefall.

Wir regen an, ein Gesetz zu verabschieden, dass es den Kommunen erlaubt, bei begründetem Verdacht eine Wohnungsaufsicht wahrzunehmen um Missstände in Wohnraum festzustellen und gegebenenfalls die Beseitigung der Missstände zu verfügen.

Darüber hinaus  setzen wir uns für den Erlass einer Werbesatzung für die Stadt Völklingen ein.

Gerade im Hinblick auf die großflächigen und beleuchteten Werbetafeln ist es erforderlich, Vorgaben zu schaffen, die es erlauben im Genehmigungsverfahren im Sinne der Stadtgestaltung aber auch der Anwohner regelnd einzugreifen. Hier sollten Anforderungen an Größe, Farbe, Proportion, Lichtwirkung etc. definiert werden, zudem sollten die Belange der Nachbarschaft deutlich in den Vordergrund gestellt werden um störende Einflüsse zu vermeiden. Auch die Anzahl bzw. Häufung von Werbeanlagen sollte in der Satzung geregelt werden. Letztlich trägt auch dies zur Attraktivität eines Wohn- und Geschäftsumfeldes bei.

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Integration fordern und fördern!

Eine gelungene Integration der Bürger und Einwohner mit ausländischen Wurzeln ist für die Zukunft unserer Stadt von entscheidender Bedeutung!

In Völklingen wie überall in Deutschland gilt unsere Leitkultur, bei der Integration ist sie der Maßstab. Die Leitkultur umfasst die bei uns geltende Werteordnung christlich-europäischer Prägung, unsere Sitten und Traditionen sowie die Grundregeln unseres Zusammenlebens. Leitkultur ist das Gegenteil von Multikulti und Beliebigkeit.

Integration ist zuallererst eine Bringschuld: Wer bei uns leben will, muss sich integrieren, Deutsch lernen und seinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Nur Gelungene Integration ist eine Bereicherung!

Damit die Integration in Völklingen dauerhaft gelingt, werden wir:

  • das bestehende, aber veraltete Integrationskonzept der Stadt gemeinsam mit allen Akteuren den veränderten Gegebenheiten anpassen und durch eine regelmäßige Erfolgskontrolle unsere Bemühungen überprüfen um Fehlentwicklungen frühzeitig zu korrigieren,
  • die Integrationsbereitschaft von Zuwanderern mit Bleibeperspektive künftig stärker einfordern als bisher, zugleich ein bedarfsorientiertes Angebot an Sprach- und Integrationskursen sicherstellen und Integrationsbemühungen aktiv seitens der Stadt unterstützen, auch in unseren Schulen, Kindertageseinrichtungen, Feuerwehren oder Vereinen und in Zusammenarbeit mit den Religionsgemeinschaften und der Wirtschaft,
  • auch weiterhin Menschen, die vor Gewalt oder Verfolgung fliehen, Hilfe und Schutz in Völklingen anbieten. Wirklich Schutzbedürftige können auf unsere Hilfe zählen. Die Mitarbeiter der Stadt ebenso wie viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben in der Flüchtlingskrise Großartiges geleistet. Das wird so bleiben und verdient besondere Anerkennung!
  • auch weiterhin den Dialog mit dem Integrationsbeirat und den Verbänden und Vereinen der Zuwanderer in Völklingen führen,
  • unsere kulturelle Identität aktiv verteidigen und auch leben. Das heißt: Keine Selbstaufgabe unserer Werte, kein vorauseilender Gehorsam und kein Verzicht auf unsere kulturellen Gepflogenheiten: Weihnachtsmärkte sind keine Winterfeste, St. Martinsumzüge keine Lichterfeste!

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Vereine und Ehrenamt unterstützen!

Unser Leitbild ist die aktive Bürgergesellschaft. Das Kernstück bilden dabei die Vereine und Verbände. Von der direkten Hilfe unserer unverzichtbaren Freiwilligen Feuerwehr bis zur unersetzlichen Jugendarbeit in Sportvereinen ist die hier geleistete Arbeit ein unverzichtbarer Bestandteil des kommunalen Lebens, weshalb wir wie bisher das aktive bürgerschaftliche Engagement in Vereinen, Verbänden und Projektinitiativen, in Kirchen und caritativen Einrichtungen, in der Freiwilligen Feuerwehr und in den Rettungsdiensten fördern werden.

Viele Mitglieder und Mandatsträger der CDU sind deshalb in ganz Völklingen ehrenamtlich auch außerhalb der Politik engagiert. Sie sind mit ihrer Erfahrung ein wichtiges Bindeglied zwischen Ehrenamt, Verwaltung und Kommunalpolitik.

Ein besonderer Stellenwert kommt unserer Freiwilligen Feuerwehr zu. Wir brauchen und haben in unserer Stadt Menschen, die sich ehrenamtlich in der Feuerwehr engagieren. Ebenso brauchen wir aber auch eine Gesellschaft, die den ehrenamtlichen Einsatz der Hilfsorganisationen anerkennt und würdigt. Wir werden auch weiterhin dafür sorgen, dass der Stadtrat die notwendigen Mittel bereitstellt, um diese Arbeit zu unterstützen. Dazu gehören die Schaffung moderner und sicherer Unterkünfte und die Anschaffung der notwendigen Ausrüstung.

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Betreuungsmöglichkeiten für unsere Kinder weiterentwickeln!

Unsere Kindertageseinrichtungen in kommunaler und auch in freier Trägerschaft stellen ein sehr gutes Betreuungsangebot dar. Für die Zukunft gilt es, dieses Angebot bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, sowohl quantitativ als auch qualitativ.

Wir wollen Eltern und Familien gerade im Bereich der Kinder unter drei Jahren keine bestimmte Form der Kinderbetreuung vorschreiben oder sie bevormunden, wir wollen ihnen die freie Wahl zwischen familiärer und institutioneller Betreuung in der Kita oder bei der Tagesmutter ermöglichen. Die hervorragende pädagogische Arbeit – auch Integrationsarbeit – unserer Kitas für Kinder ab drei Jahren, gerade im Vorschulalter, und ihre Familien unterstützen wir insbesondere im Bereich der Sprachförderung und dem Erlernen der deutschen Sprache.

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Bildungsstandort Völklingen ausbauen und langfristig sichern!

Völklingen bietet ein vorbildliches und breit gefächertes Angebot an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Zum Bildungsangebot in unserer Stadt gehören auch die guten Möglichkeiten der betrieblichen Ausbildung.

Aktuell benötigen wir im Grundschulbereich – Schulträger ist hier die Stadt – ein zukunftsorientiertes und tragfähiges Konzept für die Gesamtstadt. Kurzfristige Lösungen, wie Containerlösungen aufgrund höherer Schülerzahlen, sind nur temporär zu verantworten. Die CDU wird sich konstruktiv einbringen, mit dem Ziel, ein bedarfsgerechtes und qualitativ hochwertiges Bildungsangebot im Grundschulbereich anzubieten. Die Schließung von Grundschulstandorten lehnen wir ab!

Wir setzen auch im Schulbereich auf bedarfsgerechte Betreuungsmöglichkeiten und Wahlmöglichkeiten für die Familien. Daher unterstützen wir auch weiterhin die Freiwilligen Ganztagsschulen oder (freiwillige) Ganztagsklassen, aber auch bedarfsgerecht die Gebundene Ganztagsschule.

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Völklingen als unternehmer- und kundenfreundliche Stadt erhalten, Arbeitsplätze sichern und schaffen!

Wir nutzen aktiv unsere Wirtschaftsförderungsinstrumente und setzen auf schlanke Genehmigungsverfahren möglichst aus einer Hand, die persönliche Betreuung von Unternehmen und eine aktive Standortwerbung. Wir bekennen uns klar zu den Unternehmen in unserer Stadt, zu kleinen und mittleren Unternehmen genauso wie zur Industrie. So leistet die Kommunalpolitik ihren Beitrag zu Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen!

Wir setzen uns dafür ein, dass die notwendigen Infrastrukturen, bestehend aus einem ausreichenden Angebot aus Handel und Dienstleistungen, in der Innenstadt und den Stadtteilen erhalten bleiben. Dazu gehört auch ein gutes Angebot an Filialen und Servicestellen der Sparkasse und der Banken. Weitere Filialschließungen lehnen wir ab. Wo sie nicht verhindert werden können, setzen wir uns dafür ein, dass durch Kooperationen von Sparkasse und Banken der wohnortnahe Zugang zu Geldautomaten ohne zusätzliche Kosten für die Kunden erhalten bleibt. Wir freuen uns auf die Neuansiedlung des Modeparks Röther auf dem früheren Kaufhof-Gelände, für die wir uns gemeinsam mit Oberbürgermeister Klaus Lorig erfolgreich eingesetzt hatten. Wir sehen diese Neuansiedlung mit ihrer Attraktivitätssteigerung für den Innenstadtbereich auch als Chance und Ausgangspunkt für weitere eine weitere Belebung der Innenstadt mit neuen Geschäften und besserem gastronomischen Angebot!

Aus diesen Gründen streben wir an, dass in der Stadt ein Leerstandslotse etabliert wird, der gezielt die Lehrstände markt- und bedarfsgerecht vermarktet sowie die Gegenfinanzierung von Infrastruktur- und Stadtentwicklungsmaßnahmen über Fördermittel des Landes, des Bundes und der EU prüft.

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Völklingen 4.0 – bereit für die digitale Zukunft!

Es muss ein virtueller Zugang zu den unterschiedlichsten Diensten sowie den dazugehörigen Behörden geschaffen  werden.  Barrieren  sollen  abgebaut  und  ein  Zugriff  zu  Onlineangeboten  für  alle  Bürger ermöglicht werden. Konventionelle Dienstgänge müssen auch online durchführbar sein. Wir setzen uns für eine digitale Infrastruktur ein, die den Alltag ergänzen und bereichern soll, angefangen bei einem

Ausbau der sogenannten Hotspots für mobiles Internet bis hin zur Überführung unserer Verwaltung ins E-Zeitalter.

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Interkommunale Zusammenarbeit verstärken!

Wir unterstützen die interkommunale Zusammenarbeit dort, wo sie sinnvoll ist und auf Augenhöhe passiert. Alle beteiligten Partner müssen dabei ihr „Kirchturmdenken“ ablegen, Kompromissbereitschaft ist gefragt!

Zweckverband Regionalentwicklung Warndt

Wir wollen daher den bestehenden Zweckverband „Regionalentwicklung Warndt“ mit den kommunalen Trägern Gemeinde Großrosseln, Regionalverband Saarbrücken und der Mittelstadt Völklingen in seiner Arbeit und Zielen unterstützen und stärken.  Wir sehen den Zweckverband als Motor für die Entwicklung und den Zusammenhalt der Warndtregion mit ihren Gemeinden. Der Zweckverband ist für uns ein Motor für die längst überfälligen Aufarbeitung des kulturellen Erbes sowie der Förderung von außergewöhnlichen Naturräumen der Warndtregion und somit ein Identifikationsinstrument für die Bürgerinnen und Bürger der Warndtregion. Wir wollen, dass dem mehr Rechnung getragen wird und fordern trotz Zeiten knapper Kassen in Absprache mit den Verbandsmitgliedern die Einrichtung eines festen Budgets für den Zweckverband in den Haushalten der Mitglieder.

Ehemalige Tagesanlage Velsen: Erlebnisbergwerk und Ort für Heimatgeschichte!

Obwohl die Tagesanlage Velsen mit dem Erlebnisbergwerk im Stadtgebiet von Saarbrücken liegt und die Landeshauptstadt bisher keine Anstalten macht, sich im Zweckverband Regionalentwicklung Warndt zu engagieren, unterstützen wir den Zweckverband in seinen Bemühungen um den Erhalt und die Entwicklung dieses einzigartigen Ensembles. Wir sehen den Standort Velsen auch als geeignet an, in Zusammenarbeit mit dem Heimatkundlichen Verein Warndt mit dessen wertvollen Beständen die Geschichte unserer Region erlebbar zu machen.

Hier fordern wir vom Ministerium für Bildung und Kultur und der RAG endlich eine konstruktive Lösung zusammen mit den Akteuren vor Ort und dem Zweckverband zu erarbeiten und umzusetzen. Die Hängepartie um dieses einzigartige Denkmal muss ein Ende haben.

Ehemalige Tagesanlage Luisenthal

Im Gegensatz zur Tagesanlage Velsen werden von der ehemaligen Tagesanlage Luisenthal nur wenige bergbauliche Baudenkmäler erhalten bleiben. Für uns ist es aber von besonderer Bedeutung, dass auf der Anlage in angemessener Art und Weise ein Ort des Gedenkens für die verunglückten Bergleute errichtet wird.

Nach der kläglichen Verabschiedung aus dem Premiumstandort-Konzept fordern wir das Land und die RAG auf, gemeinsam mit der Stadt den jahrelangen Stillstand zu beenden und eine vorzeigbare Folgenutzung zu realisieren.

Auch setzen wir uns dafür ein, dass das Gelände der Tagesanlage sowie das brachliegende Gelände des ehemaligen Holzlagerplatzes für kommunale Gemeinschaftsprojekte der Mittelstadt Völklingen und der Landeshauptstadt Saarbrücken genutzt werden.

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Unsere Stadtwerke:
Wirtschaftlichkeit steigern, nicht Verantwortung privatisieren! Daseinsvorsorge sichern!

Die Stadtwerke Völklingen sind heute nicht mehr nur ein Versorgungsbetrieb, sondern ein moderner und innovativer Konzern. Sie müssen ihre Aufgaben wirtschaftlich optimal erfüllen, ohne jedoch die Verantwortung zu privatisieren.

Nach den Schwierigkeiten der Vergangenheit stehen wir wie bisher zu unseren Stadtwerken. Aus den Fehlern der Vergangenheit lernen wir. Die Strukturen der Stadtwerkegesellschaften und deren Beteiligungsverhältnisse müssen klar und überschaubar sein. Dies macht es für die Vertreter der Verwaltung und des Stadtrates einfacher, ihrer Kontrollfunktion ausreichend nachzukommen. Aus diesem Grund setzen wir uns für eine möglichst einfache Konzernstruktur ein.

Wir stehen für den Erhalt der Daseinsvorsorge wie zum Beispiel der Wasserversorgung als Kernbestand des in der Verfassung gewährleisteten Selbstverwaltungsrechts der Kommunen. Die Trinkwasserversorgung, die Abwasser- und Abfallbeseitigung müssen im Entscheidungsbereich der Kommunen bleiben.

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Verkehrsströme und Verkehrsführung sinnvoll ordnen, Verkehrssicherheit steigern!

Der neue Verkehrsentwicklungsplan (VEP) mit seinen Vorschlägen ist eine Willenserklärung, die möglichst viele Aspekte aufgreift und aufzeigt, was grundsätzlich möglich ist. Bei der Umsetzung von einzelnen Maßnahmen kann es aber keinen Automatismus, jede einzelne Maßnahme muss in den jeweiligen Ortsräten und im Stadtrat beraten und beschlossen werden. Dies gilt auch für die verschiedenen Vorschläge zur Einführung eines schienengebunden Personennahverkehrs. Neben vielen anderen Aspekten wären hier auch die Auswirkungen auf die unsere Völklinger Verkehrsbetriebe mit ihren vorhandenen Busverkehren zu berücksichtigen.

Für die Innenstadt wollen wir eine bessere Verkehrsführung, die, wie zum Beispiel in der Poststraße und in der Globusunterführung, die berechtigten Interessen von Fußgängern, Autofahrern und den ansässigen Gewerbetreibenden gleichermaßen berücksichtigt. Wir stehen klar zur Ostumgehung, denn wir wollen die Entlastung der Stadt vom Durchgangsverkehr aus dem und ins Köllertal. Die Osttangente soll in der von der Stadt in einem Gutachten bereits geplanten Trasse geführt werden. Diese Trassenführung gewährleistet, dass es weder einen Verkehrskollaps noch zusätzliche Belastungen für die Anlieger im Stadtgebiet gibt.

Zu einem sinnvollen Verkehrskonzept gehört auch der Schutz der Anwohner vor Lärm, Schmutz und Raserei in vielbefahrenen Durchgangsstraßen, beispielsweise in Luisenthal, Geislautern oder Lauterbach. Hier wollen wir gemeinsam mit den betroffenen Bürgern und der Verwaltung möglichst schnelle und konkrete Verbesserungen erreichen.

Auch beständiges Falschparken entlang etlicher viel befahrener Stellen der Stadt gefährdet die Sicherheit von Fußgängern und Autofahrern. Letztlich können alle Bemühungen nur dann gelingen, wenn die Verkehrsteilnehmer, Kraftfahrer und Radfahrer genauso wie Fußgänger, im fließenden wie im ruhenden Verkehr Rücksicht aufeinander nehmen! Das Zusammenleben im öffentlichen Raum funktioniert jedenfalls nur dann, wenn allen Beteiligten klar ist, dass es Regeln gibt, dass Regeln eingehalten werden müssen und dass es Folgen hat, wenn Regeln nicht eingehalten werden.

Ergänzend hierzu sollten außerdem die grundlegenden Regeln in diesem Zusammenhang in einer breit angelegten Kampagne ins Bewusstsein der Bevölkerung gebracht und verstärkt auf deren Einhaltung geachtet werden. Auch zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ist für uns deshalb eine personelle Verstärkung des kommunalen Ordnungsdienstes wichtig.

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Gesundheitsstandort Völklingen erhalten und ausbauen!

Wir wollen, dass die Bürger unabhängig von Alter und finanziellen Möglichkeiten Zugang zu Spitzenmedizin erhalten. Völklingen ist mit seinen zahlreichen Ärzten und der SHG-Kliniken ein wichtiger Gesundheitsstandort, auch für die umliegenden Gemeinden. Dies sichert nicht nur die Krankenversorgung der Menschen, dies schafft und sichert auch Arbeitsplätze in unserer Stadt. Wir setzen uns dafür ein, dass die Krankenversorgung auch in Zukunft wohnortnah gewährleistet bleibt. Aus dem früheren St.-Michaels-Krankenhaus soll ein Reha-Zentrum werden, mit dem die Arbeit der Ärzte und der Krankenhäuser in Völklingen und Umgebung ergänzt wird.

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Attraktives Kultur-, Freizeit- und Sportangebot schaffen und erhalten!

Wir brauchen ein möglichst großes Spektrum kultureller und sportlicher Aktivitäten in allen Stadtteilen. Wir werden deshalb weiter Vereine, Sportstätten, Kulturtreffs, Museen, Theater unterstützen und auch in unsere Volkshochschule investieren. Die kommunale Kulturförderung ist durch die Schuldenbremse und die Auflagen zur Haushaltsführung schwieriger geworden. Umso wichtiger wird deshalb eine verstärkte Partnerschaft von Kommunen und Wirtschaft in Fragen des Kultursponsorings. Wichtig ist auch, die Anziehungskraft unseres Weltkulturerbes zum Nutzen der Stadt optimal zu nutzen.

Neben dem Weltkulturerbe gibt es innerhalb des Stadtgebietes zahlreiche Potentiale auf dem Gebiet „Naturerlebnis“, die drohen, in Vergessenheit zu geraten. Wir treten dafür ein, dass etwa. die Halden in Luisenthal und Ludweiler als Naturreservate entwickelt werden und der in einer ehemaligen Sandgrube bei Ludweiler aufgeschlossene Rosselsprung wieder zugänglich gemacht wird. Ebenso für die Rosselaue als Beispiel einer „Naturoase aus zweiter Hand“ ein Wander- und Erlebniskonzept zu erarbeiten. Auch sollte sich Völklingen seiner historischen Wurzeln bewusst sein,  weshalb wir uns für die Umsetzung der Planung „Alte Brühl“ einsetzen.

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Unsere Umwelt schonen und bewahren, Umweltverschmutzung bekämpfen!

Umweltpolitik bedeutet für die CDU die Bewahrung der Schöpfung und des Lebensraumes für die nachfolgenden Generationen. Gerade Völklingen hat überdurchschnittlich viel Wald und Natur und somit viele Naherholungsmöglichkeiten. Deshalb müssen bei Entscheidungen der Wirtschafts-, Verkehrs- und Stadtentwicklungspolitik Gesichtspunkte des Natur- und Umweltschutzes berücksichtigt werden.

Unser Wald ist uns wichtig! Er ist Lebensraum für Pflanzen und Tiere, er ist von großer Bedeutung für unser Klima und unser Wasser, ist Rohstoffliererant ebenso wie Lärmschutz und ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Menschen. Deshalb wollen wir auch keine weiteren Windkraftanlagen in unseren Wäldern!

Umweltverschmutzungen müssen vermieden und bekämpft werden, auch – wie im Fall der Chemieplattform Carlingen – grenzüberschreitend! Eine umweltverträgliche Abfallwirtschaft, sorgfältige Reinigung des gesammelten Abwassers, nachhaltige Energieversorgungskonzepte und die Vermeidung weiterer Versiegelung von Flächen gehören dazu.

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Keine Umbenennungen gegen den Willen der Bevölkerung!

Wir wollen keine erneute Umbenennung der Röchlinghöhe, weitere Umbenennungen von Straße und Plätzen in Völklingen gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger lehnen wir ab!

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Mit Bürgermeister Christof Sellen und den Mitgliedern der CDU im Stadtrat und in den Ortsräten sind wir in Völklingen erfolgreich vorangekommen! Mit Ihrer Unterstützung wollen wir diesen Weg weiter erfolgreich gehen, zum Wohle der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Dafür bitten wir Sie um Ihre Unterstützung und Ihre Stimme am 26. Mai 2019!